top_gesamt_aktuelles
Menu
         
            Buchtitel2018

 
     



Klick hier


„Zeitwasserzeichen am Wegrand“,

 Prosa und Lyrik, Vlg. Tredition 2018 
 im Buchhandel, u.a. bei Amazon 

 

REZENSION

Bibi Rend

5,0 von 5 Sternen 

Das Buch von Walter Zeis „Zeitwasserzeichen am Wegrand“ hat mich sehr beeindruckt.

Seine Prosatexte sind autobiografisch geprägt, und er beschreibt in bemerkenswerter Art zeitgeschichtliche Ereignisse.
Der Erzählstil ist sehr bildhaft und erzeugt sofort ein „Kopfkino“. Seine Texte, mal lustig, schelmisch, ironisch, tragisch oder dramatisch, versetzen den Leser in die Lage, die Gefühle der Protagonisten miterleben zu können. Zum einen die Grausamkeiten des Krieges allgemein, zum anderen in den einzelnen Geschichten. Beispielsweise die des Jungen, der den Tod einer alten Jüdin verhindern möchte, was ihm jedoch nicht gelingt. Die Darstellung seiner Mutter, der ein Stück Papier so wichtig ist, dass sie ihr Leben riskiert um es zu retten,- erzeugt Betroffenheit- und eine Ahnung des Leidens derer, die den Krieg erleben mussten. Angst, Hoffnung, Tragik, der Leser erlebt es mit. Mehr noch, mit einem einzigen Satz versteht es Walter Zeis, noch einen draufzusetzen, diese Gefühlsebene noch zu verstärken.
In seinen lyrischen Texten befasst er sich zudem mit Liebe und Leidenschaft.
Was der Geschichtsunterricht in der Schule nicht schaffte- Walter Zeis hat es erreicht. Viele der Texte werden mir nachhaltig in Erinnerung bleiben. Sie haben mich sehr bewegt und ich habe mitgelitten. Von mir bekommt das Buch 5 Sterne und ich empfehle es für Leser ab dem Teenageralter.

 

               

                        



Klick hier


„Zwei ungemütliche Geschichten“, Vlg. Tredition 2018
 im Buchhandel, u.a. bei Amazon

 

REZENSION

Christian Rastätter

 

5,0 von 5 Sternen Akazien im Feuer | Der Kelch und das Gewehr

6. Januar 2019

Format: Kindle Edition

Obwohl ich ein großer Freund von Behaglichkeit bin, habe ich mich an das aktuelle Werk von Walter Zeis herangetraut. Zwei ungemütliche Geschichten sind es in der Tat. Die ganze Zeit über liegt eine unheimliche Spannung in der Luft.

Insbesondere die erste Geschichte "Akazien im Feuer" erzeugte bei mir eine regelrechte Sogwirkung. Das Spannungsumfeld von Familie und Beruf wird raffiniert aufgebaut. Und die Auflösung birgt so manche Überraschung in sich.

"Der Kelch und das Gewehr" legt seinen Fokus hingegen auf andere Lebensbereiche. Der Autor schlägt hier eine völlig neue Richtung ein. Beide Geschichten ergänzen sich schließlich zu einem fabelhaften Gemälde der Irrungen und Wirrungen unserer Gesellschaft.

Der intensive Schreibstil von Walter Zeis bringt viele ausgefeilte und sehr dynamische Dialoge mit sich, nimmt sich jedoch auch stets die Zeit dafür, den Leser durch liebevoll beschriebene Details mitten ins Geschehen hinein zu versetzen. Feines Futter für meine kleine Leseratte, die mich erneut wissbegierig durch alle Seiten begleitet hat.

Mein Fazit: Zwei ungemütliche Geschichten erzählen dem geneigten Leser viel vom Sinn und Unsinn des Lebens. Ein edles Buch, das mich streckenweise auch etwas an das Werk von Rainer Maria Rilke erinnert hat. Und somit eine lohnende Lektüre für all die Leser, die sich weit abseits von seichter Unterhaltung auf ein richtig gutes Buch einlassen möchten.

 

     



Klick hier

„Poesie und Fotokunst“, Vlg. BLURB, 2018
 im Büchershop bei BLURB
   
 



Klick hier



„Graffiti Miniaturen“ Vlg. BoD 2018

REZENSION auf AMAZON

Christian Rastätter

5,0 von 5 Sternen
Panoptikum der Moderne
21. Januar 2019
Der Bildband "Graffiti Miniaturen" von Walter Zeis ist ein wahres Panoptikum der Farben. Auf besondere Art und Weise verschmilzt hier Kunst mit Lebenswirklichkeit.

Knallige Farben, die für das im wahrsten Sinne des Wortes sprühende Leben stehen, auf der einen Seite.
Verfall und Vergänglichkeit auf der anderen Seite.

Einige Motive entlarven den Leser als Voyer, scheinen gar angstverzerrt zurückzuschrecken.
Andere Graffitis drehen den Spieß genau um und nehmen ihrerseits den Betrachter ins Visier.

Die Szenen kommen dramatisch daher, kraftvoll, spritzig, knallebunt.
Es kommt nie Langeweile auf.

Hier ein Schrei nach Freiheit, dort drüben Trauer, Hoffnung, Freude und Durchtriebenheit.
Geisterhaft anmutende Augenblicke wechseln sich ab mit realistischen Momenten aus dem täglichen Leben.

Stets hat man dabei im Hinterkopf, wie flüchtig das Gesehene ist.
Abblätternde Farben, triefende Schlieren, tiefe Risse - allesamt untrügliche Zeichen des Alterns.

Auch die Industriehallen selbst, an deren Wänden sich die Graffitis befanden, sind Vergangenheit.
Sie mussten dem Fortschritt weichen.

Dem ewigen Kreislauf der Erneuerung.
Der Veränderung.

Überaus erfreulich, dass Walter Zeis dieser Kunstform ein Denkmal gesetzt hat.
Danke dafür.

     



Klick hier


„Bild findet Worte“, Hrsg. Walter Zeis, Vlg. BoD 2018
 Bildautor: Walter Zeis
 TextautorInnen: Alexis Poesie, Birgit Behringer,

 Celine v.d. Hoofd, Diana Keppler, Ekkehard Walter
 Gaby Michels und Gudrun Kottinger

 

 

 

     



 

 

 

 

 

 

 

 

email

Telefon: 0511 / 15966     
  

Benutzername:
User-Login
Ihr E-Mail
*